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Gerd DudenhöfferBearbeiten

In dreißig Jahren intensiver Arbeit an und mit seiner beliebten Kunstfigur Heinz Becker, entwickelten sich zunehmend prägnante, unverwechselbare Charakterzüge und scharfe Konturen dieses notorischen Spießbürgers. Hoch gelobt und preisgekrönt – inzwischen bundesweit populär durch 42 Familie Heinz Becker-Folgen in der ARD – ist dabei immer öfter von einer Kultfigur der deutschen Comedy- bzw. Kabarettszene die Rede.

Gerd Dudenhöffer ist seit April 2009 mit seinem mittlerweile dreizehnten Solo-Bühnenprogramm auf Deutschlands Theater- und Kleinkunstbühnen zu sehen.

Kosmopolit. Kurz und knapp klingt der Titel des neuen Dudenhöffer Programms für seine beliebte Kunstfigur Heinz Becker.

Kosmopolit. Ein Wort, das zahlreiche lebendige Assoziationen vom interessierten, aufgeschlossenen Weltbürger auslöst, dem man großzügig Attribute wie Toleranz, Offenheit und Flexibilität attestiert. Der Heinz Becker-Kenner jedoch erahnt blitzschnell, dass sich dahinter wohl das ausgedehnte Themenspektrum dieses passionierten Schmalspurdenkers verbirgt.

Wohl wahr. Denn: Während sich Heinz auf der Bühne entspannt auf einer eigens kunstvoll gestalteten Gartenscholle lümmelt, kommt er so von Hölzchen auf Stöckchen. Die kleinen und großen Themen der Welt bewegen ihn, die er mit atemberaubender Logik auf seinen persönlichen „Kompost“ bringt. Für ihn ist es da völlig klar, dass es einen Zusammenhang zwischen beispielsweise einem verschnarchten Kundendienstler für Wäschetrockner und der „zusammenbrechenden Wirtschaftskrise“ gibt.

Alte oder neue Armut, Aids, Sextourismus oder der Wellness-Trend, Heinz geht eben quer durch den Garten. Und wenn er sich dabei gerade den Planeten auf die Größe eines Vorgartens stutzt, treibt’s ihn förmlich zum Wort-Ikebana: Ganz natürlich, die Krise verdankt dem berühmten „Dominaeffekt“ das massive Bankensterben und den sinkenden Leitzins, weil, ja, „weil letschten Endes die Leit das bezahle“.

Auf seiner Scholle gräbt er das Unterste nach Oben und weiß, was eine Harke ist. Vor den verkniffenen Mund nimmt Becker kein Blatt, und kehrt nicht nur im eigenen Garten. Ganz Kosmopolit spannt er den Bogen von Guantanamera - dem kubanischen Ausbildungslager - zur deutschen Gastlichkeit. Da kommt der Becker Heinz ins Plaudern. Und spuckt in beredter Unwissenheit feine und bitterböse Töne. Mit KOSMOPOLIT liefert Gerd Dudenhöffer wieder einmal ein kabarettistisches Kabinettstückchen. Beweist sich einmal mehr als Meister köstlichster Wortverdreher, körperlich fühlbarer Kunstpausen und messerscharfer Pointen. Gnadenlos stellt er den Kleinbürger vor die großen Fragen unserer Zeit. Und da ist auch Heinz Becker ganz Kosmopolit, dem kein Anzug zu groß und keine Scholle zu klein ist. Wie sagt er noch: „… ff … “

Mehr Informationen unter: Gerd Dudenhöffer

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